07.10.2018 | Texte & Aufrufe

Unterstützt die Kampagne »Celox“-Verbände für Frauen*

Von: Antikapitalistische Linke München, Revolutionäre Aktion Stuttgart, Revolutionäre Perspektive Berlin, Siempre*Antifa Frankfurt am Main

Revolutionäre Solidarität mit dem Kampf der Frauen* in Rojava und Shengal

Die Rote Hilfe International hat anlässlich des 8. März 2018 die Celox-Kampagne initiiert.Es wird Geld gesammelt, um die Frauen*einheiten in Rojava und Shengal durch die Finanzierung von lebenswichtiger, militärischer, medizinischer Ausrüstung, in Form von blutstillenden Celox-Verbänden zu unterstützen. Wir rufen dazu, auf an der Kampagne teilzunehmen und Geld für den Kauf der Verbände zu sammeln.

Tags: Bewaffneter Kampf, Feminismus, Frauenkampf, Internationalismus, Rojava

07.10.2018 | Internationalismus

Revolutionäre Solidarität mit dem Kampf der Frauen* in Rojava und Shengal

Wir rufen zusammen mit anderen Gruppen dazu auf, an der Celox-Kampagne der Roten Hilfe International teilzunehmen und Geld für den Kauf blutstillender Celox-Verbände für die Frauen* in Shengal und Rojava zu sammeln. Fortschrittliche Kräfte, wie die kurdische Befreiungsbewegung, sind von einem klassenkämpferischen und antipatriarchalen Standpunkt aus der Bezug für unsere internationale Solidarität. Für die Kämpferinnen* sind die blutstillenden Verbände lebenswichtig, da sechzig Prozent von denjenigen, die von Schüssen verletzt werden, wegen Blutverlustes sterben, während sie auf medizinische Versorgung warten. Die Verbände stoppen die Blutung schnell und effizient und retten damit Leben. Ein Verband kostet 75 Euro. Die Verbände werden dort hingebracht, wo sie am meisten gebraucht werden. Unterstützt die Kampagne und überweist Geld auf das Konto der Roten Hilfe Schweiz: CH82 0900 0000 8555 9939 2 Verwendungszweck: »Celox for women«.

Tags: Bewaffneter Kampf, Feminismus, Frauenkampf, Internationalismus, Rojava

05.09.2018 | Sexismus

Gegen den »Marsch für das Leben« My body my choice!

Am 22. September 2018 findet in Berlin erneut der ›Marsch für das Leben‹ von christlichen Fundamentalist*innen und Abtreibungsgegner*innen statt. Organisiert wird der Marsch vom Bundesverband Lebensrecht, ein Zusammenschluss aus 13 Organisationen wie zum Beispiel das christlich-fundamentalistische »Weiße Kreuz« oder die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. 2017 hielt unter anderem die Antifeministin Birgit Kelle beim Marsch eine Rede. Katholische Geistliche und hochrangige CDU-Politiker wie Nobert Lammert, Volker Kauder und Wolfgang Bosbach sandten Grußworte. Die selbsternannten Lebensschützer*innen arbeiten mit dem rechten Flügel der CDU/CSU, der AfD und Personen, die der extremen Rechten zuzuordnen sind, zusammen. Lasst uns gemeinsam für eine befreite und emanzipierte Gesellschaft auf die Straße gehen und den »Marsch für das Leben« sabotieren, stoppen, unmöglich machen. Gegen christlichen Fundamentalismus und Antifeminismus!

  • 21.09.2018 | Queer-Feministische Demo | S & U Friedrichstraße | 18 Uhr
  • 22.09.2018 | »Marsch für das Leben« sabotieren!

Tags: Feminismus, Frauenkampf, Patriarchat, Sexismus

24.07.2018 | Sexismus

Perspektive-Tresen: Zweite Welle

Bei unseren Tresen im August und im September beschäftigen wir uns mit den neuen Frauen*bewegungen ab 1968. Am 21. August zeigen wir den Film »Eine Prämie für Irene« von Helke Sander. Wir werden einen Input zur Filmregisseurin und feministischen Aktivistin Helke Sander und ihrem filmischen Werk geben. Im Anschluss an den Film wollen wir gemeinsam über Form und Inhalt des Films sprechen. Am 11. September thematisieren wir die Anfänge der neuen Frauen*bewegungen. Dazu haben wie Gisela Notz, die Autorin des Buches »Warum flog die Tomate? Die autonomen Frauenbewegungen der Siebzigerjahre« eingeladen. Sie wird einen Vortrag zu den Themen und Organisationsformen der Frauen*bewegungen ab 1968 sowie zur aktuellen Situation feministischer Kämpfe, 50 Jahre nach dem Aufbruch, halten.

Dienstag | 21. August 2018 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a
Dienstag | 11. September 2018 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Feminismus, Frauenkampf, Perspektive-Tresen, Sexismus

24.05.2018 | Sexismus

Audiomitschnitt des Vortrags »Geschichte und Aktualität des 8. März«

Am 6. März 2018 haben wir uns beim Perspektive-Tresen mit der Geschichte und Aktualität des 8. März beschäftigt. Dabei sind wir auf die Entstehung des Internationalen Frauentages und auf die proletarische Frauenbewegung beziehungsweise die sozialistische Frauenfrage eingegangen. Daran anschließend haben wir die Ansätze des Marxismus-Feminismus seit den 1970er Jahren vorgestellt, die eine Weiterentwicklung gegenüber der sozialistischen Frauenfrage darstellten. Danach wurden aktuelle Ansätze, von Gruppen thematisiert die einen klassenkämpferischer oder proletarischen Feminismus vertreten. Zum Schluss haben wir dargelegt, was unsere feministische Perspektive beinhaltet und warum der 8. März heute noch relevant ist.

Tags: 8. März, Audio-Mitschnitt, Feminismus, Frauenkampf, Sexismus

25.02.2018 | Texte & Aufrufe

Fight Sexism – Smash the Patriarchy

Von: Projekt Revolutionäre Perspektive Hamburg, Revolutionäre Perspektive Berlin

Frauen* kämpfen international gegen Sexismus, Rassismus und Kapital

Wir rufen zur Beteiligung an den Demonstrationen zum 8. März, dem internationalen Frauen*kampftag, auf, denn die gesellschaftlichen Strukturen sind nach wie vor patriarchal. Selbst die erkämpften Fortschritte in Bezug auf die rechtliche Situation von Frauen* werden aktuell vermehrt angegriffen. Es existiert immer noch eine geschlechtshierarchische Arbeitsteilung. Frauen* verdienen in der BRD 21 Prozent weniger als Männer*.

Tags: 8. März, Feminismus, Frauenkampf, Patriarchat, Sexismus

23.02.2018 | Sexismus

Perspektive-Tresen: Geschichte und Aktualität des 8. März

Der Internationale Frauen*kampftag ist entstanden, um den Kampf für das Wahlrecht für Frauen* zu stärken und wurde erstmals 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA begangen. Seit 1921 wurde der Frauen*kampftag am 8. März durchgeführt, um an den Streik der Textilarbeiterinnen 1917 in Petrograd – dem Beginn der Februarrevolution – zu erinnern. Wir wollen uns bei der Veranstaltung mit der Geschichte und Aktualität des 8. März beschäftigen. Dazu werden wir die Entstehung dieses Kampftages nachzeichnen und auf die »Frauenfrage« innerhalb der sozialistischen Theorie, insbesondere auf die Positionen von Clara Zetkin, eingehen und diese kritisch beleuchten. Daran anschließend wollen wir die marxistisch-feministischen Ansätze, die sich mit der zweiten Welle der Frauenbewegung entwickelten darstellen und aufzeigen, welche Weiterentwicklung, bezogen auf die Analyse des Patriarchats, darin gegenüber den traditionellen marxistischen Theorien zum Ausdruck kam. Außerdem wollen wir auf aktuelle marxistische und feministische Ansätze eingehen und unsere eigene Perspektive umreißen. Des Weiteren werden wir auf die Mobilisierung zur diesjährigen FLTI*-Demo zum 8. März eingehen und deutlich machen, weshalb der 8. März weiterhin ein wichtiger feministischer Kampftag ist.

Dienstag | 6. März 2018 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: 8. März, Feminismus, Frauenkampf, Perspektive-Tresen

14.02.2018 | Sexismus

Internationalistische Frauen*kampf-Demo 2018

Unter dem Motto »Frauen* wollen Revolution! Wir organisieren uns gegen Patriarchat, Krieg, Rassismus und Faschismus« ruft ein Bündnis aus internationalistischen feministischen Gruppen und Initiativen zur diesjährigen Frauen*kampf-Demo auf. Die Demos zum 8. März sind ein wichtiger Ausdruck des feministischen Kampfes. Das Patriarchat ist trotz der Fortschritte in Bezug auf die rechtliche Situation von Frauen* in der BRD keineswegs überwunden. Vielmehr sind die gesellschaftlichen Strukturen nach wie vor patriarchal geprägt. Es existiert immer noch eine geschlechtshierarchische Arbeitsteilung, sexualisierte Gewalt gegen Frauen* und männliche Dominanz in allen gesellschaftlichen Bereichen. Gehen wir am 8. März gemeinsam auf die Straße! Diese Demo ist nur für Frauen*, Lesben, Trans* und Inter* Personen. Gemeinsam mit dem Projekt Revolutionäre Perspektive Hamburg haben wir einen Aufruf zum 8. März verfasst.

Frauen*kampf-Demo| 8. März 2018 | Berlin | Schlesisches Tor | 15:30 Uhr

Tags: Feminismus, Frauenkampf, Internationalismus

09.11.2017 | Sexismus

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen*

Lateinamerikanische Feministinnen haben 1981 den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* ausgerufen. Er bezieht sich auf den 25. November 1960 und erinnert an die Ermordungen der Widerstandskämpferinnen Patria, Maria Teresa und Minerva Mirabal durch den militärischen Geheimdienst in der Dominikanischen Republik unter Diktator Truijillo. In Berlin gibt es am 25. November 2017 eine Demo unter dem Motto »Den Feminizid weiter bekämpfen – durch Frauen*selbstorganisierung und Frauen*selbstverteidigung«. Aufgerufen sind alle Frauen*, Lesben*, Trans*- und Inter*-Personen.

25.11.2017 | Demonstration | Hermannplatz | 15 Uhr

Tags: Feminismus, Frauenkampf, Patriarchat, Sexismus

22.08.2017 | Sexismus

Perspektive-Tresen: Geschichte des Patriarchats

Die feministische Historikerin Gerda Lerner hat mit ihren Büchern »Die Entstehung des Patriarchats« und »Die Entstehung des feministischen Bewusstseins« zentrale Werke über die Ursprünge patriarchaler Unterdrückung geschaffen. Lerner beschreibt die Entstehung des Patriarchats als Prozess, der sich in einem Zeitraum von etwa 2500 Jahren, ungefähr von 3100 bis 600 vor Christus vollzogen hat. Laut Lerner gab es Frauenunterdrückung bereits vor der Entstehung des Privateigentums. Lerner wurde 1920 in Wien geboren und flüchtete 1939 vor den Nazis in die USA. Mit 38 Jahren begann sie zu studieren. Gegen den Widerstand von Kolleg*innen, Vorgesetzten und der Universitätsverwaltung etablierte sie 1980 in Wisconsin das Fach Frauengeschichte. Die Geschichtswissenschaft hat Frauen* lange Zeit nur als Randfiguren behandelt, die Geschichte wurde nur aus dem Blickwinkel von Männern* erzählt. Für Lerner ist die Beschäftigung mit Frauengeschichte ein zentrales Mittel zur Schaffung von feministischem Bewusstsein. Wir werden einen Input zur Biographie von Gerda Lerner sowie ihren zentralen Texten geben und den Film »Warum Frauen Berge besteigen sollten – Eine Reise durch das Leben und Werk von Dr. Gerda Lerner« zeigen.

Dienstag | 12. September 2017 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Feminismus, Frauenkampf, Geschichte, Perspektive-Tresen, Sexismus

17.02.2017 | Sexismus

Frauen*kampftag 2017

Am 8. März ist der internationale Frauenkampf*tag. An diesem Tag gegen weltweit Frauen* auf die Straße gegen sexualisierte Gewalt, antifeministische und reaktionäre Entwicklungen und die geschlechtshierarchische Arbeitsteilung. In Berlin gibt es dieses Jahr zwei Demonstrationen. Ein breites Bündnis ruft zu einer Demonstrationen ab 17 Uhr am Hermannplatz in Neukölln auf. Bei der Demo wird es auch einen linksradikalen Block geben. Außerdem gibt es ab 16:30 Uhr ab Warschauer Straße Ecke Revaler Straße eine internationalistische Frauen*kampftagsdemo, die unter anderem vom kurdischen Frauenrat Dest Dan und dem International Women’s Space Berlin organisiert wird.

Heraus zum 8. März 2017! Nieder mit dem Patriarchat!

Tags: 8. März, Feminismus, Frauenkampf

19.01.2017 | Sexismus

Audiomitschnitt zur Veranstaltung zur Kritik am Familismus

Am 8. August 2016 hat die feministische Historikerin Gisela Notz einen Vortrag bei unserem Perspektive-Tresen zum Thema »Familienglück?« gehalten. Es ging bei ihrem Beitrag um die Ideologie des Familismus, welcher die bürgerliche Kleinfamilie – die heterosexuelle, monogame Ehe – als naturgegeben darstellt. Sie hat dazu 2015 im Schmetterling-Verlag das Buch »Kritik des Familismus« veröffentlicht. Den Familismus beschreibt sie als eine Spielart des Antifeminismus, denn in der bürgerlichen Kleinfamilie herrschen geschlechtshierarchische Rollenverteilungen.

Tags: Audio-Mitschnitt, Frauenkampf, Perspektive-Tresen, Sexismus

25.08.2016 | Sexismus

»Marsch für das Leben« blockieren!

Für den 17. September 2016 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BVL) wieder zu einem »Marsch für das Leben« in Berlin. Der Schweigemarsch, bei dem die »Tötung« abgetriebener Embryonen betrauert wird, ist einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte der selbsternannten »LebensschützerInnen« und verbindet eine breite reaktionäre, antifeministische und fundamentalistische Bewegung. Zu dem Marsch mobilisieren zahlreiche christlich-fundamentalistische Organisationen, die Junge Union sowie rechtskonservative Vereinigungen wie die »Zivile Koalition«. Hochrangige Mitglieder der AfD wie Beatrix von Storch beteiligen sich an dem Aufmarsch. Ein Bündnis aus feministischen und antifaschistischen Gruppen ruft dazu auf, dem Marsch, seinen antifeministischen AkteurInnen und ihrem Gedankengut entschlossen entgegenzutreten. Kommt zur Demonstration und den Blockaden!

Demonstration des What-the-Fuck!?-Bündnisses
17. September 2016 | 12 Uhr | S Anhalter Bahnhof

Tags: Frauenkampf, Sexismus

11.08.2016 | Sexismus

Positionierung zum patriarchalen Geschlechterverhältnis

Anlässlich des Diskussionsbeitrages der Roten Aktion Berlin zum Thema »Umgang mit Gewalt gegen Frauen (in linken Strukturen)« haben wir uns mit dem Patriarchat und dem Verhältnis von Feminismus und Marxismus auseinandergesetzt. Dazu haben wir im August 2016 ein Positionspapier veröffentlicht. Im Text geht es um eine kritische Auseinandersetzung damit, dass die »Frauenfrage« im Marxismus als Klassenfrage behandelt wird. Dazu haben wir uns mit klassischen marxistischen Texten von Engels, Zetkin und Bebel beschäftigt. Außerdem werden in dem Papier Geschlechterstereotype und geschlechtshierarchische Arbeitsteilung thematisiert.

Tags: Frauenkampf, Sexismus

07.08.2016 | Texte & Aufrufe

Frauenkampf heißt Klassenkampf?

Von: Revolotionäre Perspektive Berlin

Positionierung zum patriarchalen Geschlechterverhältnis

Anlässlich des Diskussionsbeitrages der Roten Aktion Berlin zum Thema »Umgang mit Gewalt gegen Frauen (in linken Strukturen)« haben wir uns mit dem Patriarchat und dem Verhältnis von Feminismus und Marxismus auseinandergesetzt.

Tags: Frauenkampf, Sexismus

24.07.2016 | Sexismus

Perspektive-Tresen: Familienglück?

Die bürgerliche Kleinfamilie ist nach wie vor das gesellschaftliche Leitbild, obwohl in der BRD nur noch gut 20 Prozent der Haushalte diesem Modell mit »leib­lichem« Vater, Mutter und ein oder mehreren nicht volljährigen Kindern entsprechen. Die Familie gilt weiterhin als der Ort von Geborgenheit, Sicherheit und Glück. Für Frauen bedeutet das patriarchale Familienverhältnis jedoch oft ökonomische Abhängigkeit, Doppelbe­lastung und in vielen Fällen erleben sie auch häusliche Gewalt durch den Partner. Die bürgerliche Kleinfamilie ist verbunden mit einer geschlechtshierarchischen Arbeitsteilung, bei der den Frauen die Haus-, Sorge- und Erziehungsarbeiten zugewiesen werden. Auch wenn sich andere Formen des Zusammenlebens zunehmend etabliert haben, halten nicht nur konservative Kräfte am traditionellen Verständnis von Familie fest. Mit Familismus wird eine Ideologie bezeichnet, welche die heterosexuelle Kleinfamilie als zentrale Grundlage der Gesellschaft ansieht. Die feministische Historikerin Gisela Notz wird einen Vortrag zum Thema Familismus halten. Dabei wird es um die historische Entwicklung der bürgerlichen Kleinfamilie und um die Perspektive der Überwindung des patriarchalen Familienmodells durch alternative Lebensformen gehen.

Montag | 8. August 2016 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Frauenkampf, Perspektive-Tresen, Sexismus

26.02.2016 | Sexismus

Heraus zum internationalen Frauen*kampftag 2016

Am 6. März 2016 findet eine Demonstration anlässlich des internationalen Frauen*kampftages statt. Auf der Demo wird es auch einen linksradikalen und feministischen Block geben. In der Silvesternacht kam es in Köln und andernorts zu massenhaften Fällen sexualisierter Gewalt. Diese wurden in den Medien zumeist mittels rassistischer Stereotypen erklärt und von Politiker*innen dazu genutzt die Asylpolitik noch weiter zu verschärfen. Sexualisierte Gewalt von Männern gegen Frauen* ist nicht an Herkunft und Religion gebunden, sondern stellt eine Grundlage des Patriarchats dar. Lasst uns am Frauen*kampftag auf die Straße gehen – gegen sexualisierte Gewalt und gegen Sexismus und Rassismus! Patriarchale Geschlechterverhältnisse auflösen!

Demonstration | 6. März 2016 | Berlin | Rosa-Luxemburg-Platz | 12 Uhr

Tags: Frauenkampf, Rassismus, Sexismus

25.02.2016 | Antira & Antifa

Perspektive-Tresen: Frauen* in der Resistenza

Italien wurde vom 8. September 1943 bis zur Befreiung am 25. April 1945 durch die deutsche Wehrmacht besetzt. Dagegen entwickelte sich die antifaschistische Widerstandsbewegung Resistenza. In der Resistenza kämpften Tausende Frauen*, deren Beitrag in der Geschichtsschreibung oft wenig beachtet wurde. Frauen* waren am zivilen und militärischen Widerstand beteiligt. Als sogenannte Stafetten transportierten sie schriftliche Nachrichten, Waffen und Munition und sie kämpften bewaffnet gegen die faschistische Besatzung. Die Frauen* mussten sich im Befreiungskampf auch gegen patriarchale Rollenbilder durchsetzen. Der Film »Geschenkt wurde uns nichts« aus dem Jahr 2014 beschäftigt sich mit Frauen* im Widerstand gegen den Faschismus. Drei Protagonistinnen sprechen über ihre Erfahrungen in der Resistenza. Eine von ihnen ist Annita Malavasi, die als Partisanin »Laila« Informationen überbrachte, Waffen transportierte und an Gefechten teilnahm. Sie wurde Kommandierende einer eigenen Einheit. Wir zeigen den 58-minütigen Dokumentarfilm und haben den Regisseur Eric Esser zur Diskussion eingeladen. Außerdem gibt es den Soli-Lambrusco, ein trockener Wein aus Reggio Emilia. Der Gewinn geht an das Geschichtsinstitut für antifaschistischen Widerstand Istoreco.

Dienstag | 8. März 2016 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Antifaschismus, Frauenkampf, Geschichte, Perspektive-Tresen, Sexismus

27.09.2015 | Sexismus

Queere Theorie und Politik: Veranstaltungs-Audiomitschnitt

Am 11. August 2015 hat der Queertheoretiker Volker Woltersdorff im Rahmen des Perspektive-Tresens einen Vortrag zum Thema Queer gehalten. Er ging dabei auf die Entstehung und Entwicklung des Queer-Aktivismus sowie die Grundlagen der Queer-Theorie ein. Der Ursprung von Queer liegt in den USA. Queer als politische Bewegung ist sehr vielfältig und umfasst unterschiedlichste Kämpfe. Queer als theoretischer Ansatz bezieht sich vor allem auf Judith Butlers dekonstruktivistischen Feminismus. Anfang der 1990er Jahre löste ihre These von der Dekonstruktion der Kategorie »Frau« als Subjekt des Feminismus heftige Debatten innerhalb der feministischen Bewegung aus. Volker Woltersdorff geht in seinem Beitrag auf die Kritik an Queer von Tove Soiland ein, die Queer eine Nähe zu neoliberalen Konzepten vorwirft.

Tags: Audio-Mitschnitt, Frauenkampf, Sexismus

10.09.2015 | Sexismus

Antifeminismus sabotieren! Christliche FundamentalistInnen blockieren!

Für den 19. September 2015 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BVL) wieder zu einem »Marsch für das Leben« in Berlin. Der Marsch ist einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte der selbsternannten »LebensschützerInnen« und verbindet eine breite reaktionäre, antifeministische und fundamentalistische Bewegung, die sich im Rahmen dieser jährlichen Veranstaltung kontinuierlich verfestigt. Betroffen von der Forderung des BVL nach einem generellen Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen sind vor allem Frauen_Lesben_Trans*_Inter*. Lassen wir die Abtreibungs-GegnerInnen nicht ungestört ihre antifeministischen und reaktionären Positionen verbreiten! Beteiligt euch an der Demonstration für körperliche Selbstbestimmung und anschließend an der Blockade vom »Marsch für das Leben«.

Antifaschistische und queerfeministische Demonstration
19. September 2015 | 11 Uhr | S Anhalter Bahnhof

Tags: Frauenkampf, Sexismus

16.07.2015 | Sexismus

Perspektive-Tresen: Geschlecht als Herrschaftskategorie

Geschlecht und Sexualität sind zentrale Gliederungs- und Herrschaftsprinzipien der Gesellschaft. Dass aus bestimmten – zugeschriebenen – körperlichen, psychischen und sozialen Merkmalen eine Vereinheitlichung von Individuen zu Geschlechtern folgt, ist kein natürliches, sondern ein gesellschaftliches Verhältnis. Geschlechtliche und sexuelle Identitäten sind keine biologischen Gegebenheiten, sondern werden fortlaufend durch das soziale Handeln hergestellt und mit anderen Herrschaftskategorien verwoben. Queer-feministische Theoretiker*innen haben die Kategorien Geschlecht und Sexualität als kulturelles und soziales Herrschaftskonstrukt entlarvt und ihre Notwendigkeit und Unabänderlichkeit infrage gestellt. In der Veranstaltung wird die Entstehung von Queer als politischer Bewegung und theoretischem Ansatz beleuchtet. Es werden auch kritische Einwände gegenüber Queer aufgegriffen, die queerer Politik und Theorie eine ideologische Nähe zum neoliberalen Kapitalismus vorwerfen oder beanstanden, dass dekonstruktive Ansätze den Feminismus entwaffnet hätten. Zu diesen Fragestellungen wird es einen Vortrag des Kulturwissenschaftlers und Queertheoretikers* Volker Woltersdorff alias Lore Logorrhöe geben.

Dienstag | 11. August 2015 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Frauenkampf, Perspektive-Tresen, Sexismus

22.03.2015 | Sexismus

Audiomitschnitt der Veranstaltung zu Feminismus und Marxismus

Am 10. März 2015 hat Detlef Georgia Schulze einen Vortrag bei unserem Perspektive-Tresen im Bandito Rosso gehalten. Im Vortrag wurde das Verhältnis von Marxismus und Feminismus beleuchtet. Die marxistische Position den Frauenkampf als Aspekt des Klassenkampfes zu betrachten, wurde dabei in Frage gestellt. Stattdessen betonte Detlef Georgia, dass das Geschlechterverhältnis ein Herrschaftsverhältnis ist, welches trotz gegenseitiger Beeinflussungen relativ unabhängig von den Klassenverhältnissen zu analysieren ist. Die verschiedenen Strömungen des Feminismus – liberaler, radikaler und sozialistischer Feminismus sowie der Queerfeminismus beziehungsweise dekonstruktivistische Feminismus – wurden dargestellt.

Tags: Audio-Mitschnitt, Frauenkampf, Klassenkampf, Sexismus

11.03.2015 | Texte & Aufrufe

Tausende auf der Straße gegen das Patriarchat

Von: Revolotionäre Perspektive Berlin

Am 8. März 2015 haben in Berlin mehr als 7000 Menschen gegen Sexismus und patriarchale Verhältnisse demonstriert. Die Demonstration unter dem Motto »Feministische Kämpfe verbinden« zog vom Rosa-Luxemburg-Platz über Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Innerhalb der Demonstration gab es auch einen antikapitalistischen Block mit über 1000 Teilnehmer*innen. Außerdem gab es eine kurdische Frauendemonstration unter dem Motto »Vom O-Platz bis Sengal und Kobanê – Frauen leisten gemeinsam Widerstand« vom Oranienplatz zum Brandenburger Tor.

Tags: 8. März, Frauenkampf, Sexismus

11.03.2015 | Sexismus

Tausende auf der Straße gegen das Patriarchat

Am 8. März 2015 haben in Berlin mehr als 7000 Menschen gegen Sexismus und patriarchale Verhältnisse demonstriert. Die Demonstration unter dem Motto »Feministische Kämpfe verbinden« zog vom Rosa-Luxemburg-Platz über Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Innerhalb der Demonstration gab es auch einen linksradikalen Block mit über 1000 Teilnehmer*innen. Außerdem gab es eine kurdische Frauendemonstration unter dem Motto »Vom O-Platz bis Sengal und Kobanê – Frauen leisten gemeinsam Widerstand« vom Oranienplatz zum Brandenburger Tor. In vielen weiteren Städten bundesweit haben Demonstrationen zum 8. März stattgefunden. In Nürnberg wurde die Demonstration von Neonazis angegriffen.

Tags: 8. März, Frauenkampf, Sexismus

25.02.2015 | Sexismus

Perspektive-Tresen: Frauenkampf heißt Klassenkampf?

Das Verhältnis von Kapitalismus und Patriarchat ist in der linken Bewegung umstritten. Während einige den Frauenkampf als Teil des Klassenkampfes begreifen, sehen andere das Patriarchat als eigenständiges Herrschaftsverhältnis und nicht als Nebenwiderspruch. Die Frage des Verhältnisses von Kapitalismuskritik und Geschlechterverhältnissen wurde von der Neuen Frauenbewegung aufgeworfen. Beim SDS-Kongress 1968 flogen Tomaten auf das ausschließlich männlich besetzte Podium, da es sich nicht mit der Frauenunterdrückung und Diskriminierung innerhalb des SDS auseinandersetzen wollte. Unter dem Motto »Das Private ist politisch« wurde der Kampf um Veränderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen wie der Erziehungs- und Hausarbeit geführt. Queerfeministische Ansätze haben seit den 1990er Jahren neue Erkenntnisse in feministische Debatten gebracht, indem die Kategorie Geschlecht als Konstrukt in Frage gestellt wurde. Bei der Veranstaltung wollen wir das Verhältnis von Kapitalismuskritik und Feminismus beleuchten und Schwachstellen in der traditionellen sozialistischen Frauenbewegung aufzeigen. Dazu haben wir Detlef Georgia Schulze eingeladen, politische Aktivist*in, Dissertation im Fach Gender Studies.

Dienstag | 10. März 2015 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Tags: Frauenkampf, Klassenkampf, Perspektive-Tresen, Sexismus

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